„Super zu fahren und dennoch schnell“

Eric Dankel über den neuen RX8 von XRAY

Erstellt am: 21. April, 2011

Kategorie: Aktuell, Szene

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François Legrand

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François Legrand

Magazin:  CARS & Details

Ausgabe: Ausgabe 05/2011

Erschienen im: April 2011

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Ausgabe 05/2011
„Super zu fahren und dennoch schnell“

Der neue Verbrenner-Glattbahner RX8 von XRAY war eines der meisterwarteten Modelle für die kommende Saison. Auf der Spielwarenmesse in Nürnberg war das Modell noch geschützt von einer Glasbox, doch die XRAY-Teamfahrer absolvierten bereits die ersten Fahren mit den Prototypen. Einer der Auserwählten, die die ersten Runden mit der neuen Highendfahrmaschine drehen durften, war Eric Dankel. Mit CARS & Details spricht er über seine Erfahrungen mit dem Modell.

Eric Dankel ist 20 Jahre alt, wohnt in Neckarsulm und macht eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker. Er fährt RC-Car-Rennen bereits seit 2001 und hat es somit von der Pike an gelernt.

Du fährst sowohl Elektrotourenwagen als auch Nitro-Scale und 1:9er-Onroadmodelle. Welche Klasse hat bei Dir Vorrang?
Im Sommer haben ganz klar die Verbrenner den Vorrang, da das Fahren für mich auf permanenten Outdoorstrecken einfach am meisten Spaß macht. Elektrorennen bestreite ich nur über die Wintersaison. Aber jede Klasse hat ihren eigenen Reiz, weshalb ich sowohl Verbrenner als auch Elektro gleichermaßen gern fahre.

Du bist 2010 von Shepherd auf den NT1 von XRAY umgestiegen und hast mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft Nitro Scale gleich einen Einstand nach Maß gefeiert. Hat die Ankündigung des 1:8er-Glattbahners von XRAY Deine Entscheidung beeinflusst?
Ich bin in der Tat Anfang 2010 von Shepherd auf XRAY umgestiegen, daher war auch der Gewinn bei der Scale DM 2010 sehr schön für mich. Dass es in naher Zukunft von XRAY auch ein Onroadmodell im Maßstab 1:8 geben würde, war mir bekannt und auch mitentscheidend für meinen Wechsel.

Wurdest du in die Entwicklung des RX8 involviert?
In gewisser Weise schon. Zwar habe ich selbst erst recht spät den ersten Entwurf gesehen. Um genau zu sein war das erst Anfang November 2010. Aber im Dezember bekam ich dann einen der ersten Prototypen und konnte ihn ausgiebig erproben.

Neben Ralph Burch gehörst Du zu den wenigen, die ein Vorserienmodell des RX8 hatten. Wie waren Dein erster Eindruck bei der Montage und das Feeling beim Rollout?
Die Montage verlief recht problemlos, obwohl es keine richtige Anleitung gab. Mitte Januar konnte ich den RX8 in Ettlingen dem ersten Rollout unterziehen. Nach kleinen Einstellungsarbeiten mit Kupplung und Getriebe, war ich sehr positiv überrascht. Man muss natürlich berücksichtigen, dass die Passgenauigkeit der Teile bei einem Vorserien-Modell noch nicht optimal ist. Aber das Auto war von der ersten Tankfüllung an super einfach zu fahren und dennoch schnell.

Juray Hudy sagt selbst, kein revolutionäres Design angestrebt zu haben. Was gefällt Dir persönlich am RX8 und was unterscheidet das Chassis von der Konkurrenz?
Ich denke, die Plattform des RX8 ist bewährt und basiert auf vielen Ideen, die bereits beim NT1 umgesetzt wurden. Mir persönlich gefällt am besten der Schwerpunkt der Radioplatte, der sehr tief ist.

Bis zur Weltmeisterschaft Mitte April in Miami blieb nicht mehr allzu viel Zeit zum Testen. Glaubst Du, dass XRAY bis dahin bereits eine reelle Chance hat, um den Titel zu kämpfen?
Natürlich ist es ein Stück weit riskant, das Auto so kurz vor einer Weltmeisterschaft auf den Markt zu bringen. Außerdem benötigt man zum Titelgewinn nicht nur ein gutes Auto, sondern auch etwas Glück. Gleich den WM-Sieg als Ziel anzustreben, wäre nach so kurzer Zeit etwas vermessen. Aber nichts ist unmöglich und ich denke, das Team wird sein Bestes geben, um möglichst erfolgreich abzuschneiden.

Wann wirst Du Dein erstes offizielles Rennen mit dem RX8 bestreiten?
Eric Dankel: Neben eventuell einigen kleineren Rennern war das erste große Rennen dann die WM Anfang April.